Dunkli Kapitel

Hallo mitenand! so inzwüsche bin ich ii mim vierte Land innerhalb vo eim Monet. Vor es paar täg sind mit mit em öffentliche Bus vo Saigon nach Phnom Phen in Kambodscha gfahre. De Reste vo Vietnam laht sich eich ziemlich eifach zemefasse: Rege, Rege und no chli meh Rege. Mir hend echt mega Pech gha mit em Wetter und das hett au ufd Stimmig vo de Gruppe druckt. Mini letzte zwei Nachtzüg han ich ehner schlecht wie recht überlebt und ich bin echt ah mini Grenzene gstosse. Aber es isch immer guet die eigete Grenzene uszteschte. In Saigon (Ho Chi Minh) hend mir es bizli meh Glück gha mit em Wetter und hend denn en Usflug zu de Cu Chi Tunnels gmacht. Das isch es 250 km langs Tunnelsystem wo Dorflüt und Guerillas drin glebt hend während em Vietnamchrieg. Das isch sehr iidrücklich gsii. Genauso iidrücklich isch s war remnants museum gsii und es hett au sehr zum nahdenke ahgregt. Es giit es paar düsteri Kapitel in Indochina und ich find es guet dass mir uf dem Trip d Möglichkeit hend ois demit z konfrontiere. Zu dene düstere Kapitel ghört au de Völkermord wo Khmer rouge ah de Bevölkerig vo Kambodscha beganne hett. In Phnom Phen hend mir die so genannte Killing Fields und S21 ahgluegt. Es giit kei Wort zum beschriebe was ich det gseh han. Under em Regime vo Pol Pot sind zwüsche 1.7 und 2.2 Millionen Mensche gfolteret und ermordet worde. Dunkelzahle chönd no grösser sii. Wer sich interessiert um was es gnau gaht nimmt sich am beste selber e chli Ziit und liist online (http://www.rapunzel-will-raus.ch/foltergefaengnis-s-21-und-killing-fields/ oder http://www.killingfieldsmuseum.com/s21-victims.html –> das sind ziemli gueti artikel wo s wichtigste chli zemefasst). Nach Phnom Phen isch es denn wiiter in e Homestay in Chombok gange. Das isch es Dorf wo vom Massetourismus nonnig so betroffe isch und man gseh cha wie Kambodschaner lebet. Es isch es Abentür gsii det here z cho wiil dur all die Unwetter d Strasse imene ziemlich schlechte Zustand gsii sind. De Homestay an sich isch interessant gsii. Am nächste morge hend mir denn gmeint mir müssed nomal e nacht bliibe wiil en andere Bus stecke bliibe isch. So wiit isch es denn zum Glück ned cho. Demit ois aber ned s gliche passiert wie im andere Bus hend mir gueti 500 Meter müsse dur de Schlamm laufe… Als nächsts isch es nach Sihanoukville gange – an Strand zum relaxe. Ich han mich denn entschiede mit em Tauchboot usezgah und das isch au e grosses Abentür gsii. Aso ich han glaubs selte unfähigeri Taucher ufeme Tauchgang gha wie uf dene zwei. Es isch bizli enttüschend gsii aber man lernt uf jedem Tauchgang was. Bis bald!

 

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